Sicher Reisen mit Instrumenten

Ein Flug mit dem eigenen Instrument stellt immer wieder eine Herausforderung dar. Fehlende internationale Richtlinien erschweren den Transport. Damit Hobby- oder Berufsmusiker am Flughafen keine bösen Überraschungen erleben, geben wir praktische Tipps zur Reisevorbereitung.

Musikinstrumente zählen zum Sondergepäck. Einige Fluggesellschaften gestatten die Mitnahme als Handgepäck in der Kabine. Dazu ist eine frühzeitige Anmeldung innerhalb festgelegter Fristen bei der Luftlinie notwendig. Generell gilt dies für empfindliche Instrumente bis zur Größe einer Gitarre (maximal 30 cm x 120 cm x 38 cm). (Piccolo-) Flöten, Hörner, Klarinetten, Violinen, Violen und Trompeten zählen zu dieser Gruppe. Bei einigen Gesellschaften fallen hier zusätzliche Kosten an, da das Platzangebot in den Gepäckablagefächern begrenzt ist.

Alternativ benötigen Cellos einem separat gebuchten Sitzplatz. Während des gesamten Fluges sind diese anzuschnallen. Zugunsten der Sicherheit ist der Transport ausschließlich in einem Softcase gestattet. Billigflieger nehmen selten Instrumente mit.

Größere Musikinstrumente transportieren Luftlinien gegen Aufpreis im Frachtraum. Dabei dürfen diese nicht mehr als 32 Kilogramm wiegen. In Ausnahmefällen sind diese als Cargo separat zu senden.

Schlussendlich handhabt jede Fluggesellschaft diese Aspekte anders. Einen wesentlichen Faktor spielt dabei die Verfügbarkeit von Flugplätzen. Zu bedenken gilt, dass Langstreckenflüge in Kooperation mit verschiedenen Fluglinien durchgeführt werden. In diesem Sinne lohnt sich eine frühzeitige Kontaktaufnahme zu den betreffenden Airlines. Der Kundenservice gibt detaillierte Auskunft, wie Musikinstrumente sicher mitreisen.

Bildquelle: Pixabay

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